Pauschale und individuelle Beihilfe in Bremen

Pauschale und individuelle Beihilfe?

Wie in Hamburg so können Beamtinnen und Beamte auch in Bremen von ihrem Dienstherrn statt der individuellen Beihilfe für die private Krankenversicherung eine pauschale Beihilfe für die gesetzliche Krankenversicherung erhalten.

Wenn Du als Beamtin oder Beamter krank wirst, beteiligt sich der Staat als Dienstherr an den tatsächlichen Behandlungskosten. Diesen Zuschuss nennt man Beihilfe. Wie hoch dieser ist, hängt unter anderem davon ab, wo Du arbeitest. In den meisten Fällen haben Beamtinnen und Beamte allerdings Anspruch auf mindestens 50 Prozent der Krankheitskosten – so auch im Bundesland Bremen. Kommen Kinder hinzu, steigt der Beihilfesatz. Bei Pensionärinnen und Pensionären beträgt die Beihilfe sogar 70 Prozent. Die Restkosten kannst Du dann über eine private Krankenversicherung (Beihilfeversicherung) passgenau absichern.

Die individuelle Beihilfe

Die bisherige individuelle Beihilfe bezieht sich konkret auf die Erstattung der krankheitsbedingt tatsächlich entstandenen Aufwendungen durch eine Teilversicherung in der privaten Krankenvollversicherung oder eine freiwillige Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Hier erstattet die staatliche Beihilfestelle auf Antrag die Kosten, jedoch nicht die gesamten! In Bremen sind das nur 50 Prozent, mit Ehepartner*in und Kinder sind es maximal 70 Prozent Beihilfe. Wer den Rest der Kosten nicht aus der eigenen Tasche zahlen will, ist mit einem Beihilfeergänzungstarif einer privaten Krankenversicherung bestens beraten.

Die Pauschale Beihilfe

Die neuere Pauschale Beihilfe dient der Beteiligung an den Kosten einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) oder privaten Krankenvollversicherung (PKV) und wird grundsätzlich in Höhe der Hälfte der Versicherungsbeiträge gewährt, die Beschäftigte für sich und die berücksichtigungsfähigen Angehörigen leisten müssen. Diese wird monatlich zusammen mit den Bezügen gezahlt. Entscheidet man sich für die gesetzliche Krankenversicherung, so kann diese insbesondere für Beamtinnen und Beamte mit Teilzeitstellen, Familie oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen oft günstiger sein. Höhere Versicherungsleistungen, die nicht von der GKV gedeckt sind – z.B. die hohen Kosten bei Zahnersatz oder Hilfsmitteln – müssen dann jedoch zusätzlich privat versichert werden.

Die Entscheidung für die Pauschale ist freiwillig und unwiderruflich. Wird die Pauschale gewährt, hast Du daneben keinen Anspruch auf individuelle Beihilfe für Deine eigenen Aufwendungen oder die Aufwendungen Deiner berücksichtigungsfähigen Angehörigen.


Selbstverständlich beraten wir Dich auch zur ökologisch-nachhaltigen Beihilfeversicherung der Barmenia Krankenversicherung aG oder eine nachhaltige Gesetzliche Krankenkasse mit individuellem Vergleich. Wer regelmäßig seine Beiträge bezahlt, möchte vielleicht auch gerne wissen, dass das Geld gut angelegt ist. Denn jede Versicherung arbeitet mit Deinem Geld – Stichwortgrün versichern„.


Die Öffnungsaktion der Privaten Krankenversicherung

Die Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherung garantiert:

  • Niemand wird aufgrund von Vorerkrankungen abgelehnt.
  • Eventuelle Risikozuschläge sind auf maximal 30 Prozent begrenzt.
  • Es gibt keine Leistungsausschlüsse.

Wichtig: Den Antrag auf Aufnahme im Rahmen der Öffnungsaktion musst Du innerhalb von sechs Monaten nach deiner Verbeamtung stellen. Diese Regelungen gelten auch für Deine*n Ehe- oder Lebenspartner*in und eigene bzw. adoptierte Kinder, sofern diese sich nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichern müssen. Wann das der Fall ist, erfährst Du bei uns.


Dokumente Beihilfe und Freie Heilfürsorge in Bremen

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