Kümmern sich Frauen zu wenig um ihre Altersvorsorge

Wie Frauen ihren Rente nachhaltig gestalten

Viele Frauen interessieren sich kaum für Finanzen und sorgen nicht genug für den Ruhestand vor. Gerade für Frauen ist das Thema aber besonders wichtig, denn sie erhalten später oft zu wenig Rente. Frauen sollten sich deshalb rechtzeitig um ihre Altersvorsorge kümmern – je früher, desto besser.

Aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen: Frauen sind überproportional von Altersarmut bedroht. Während Männer im Jahr 2018 im Schnitt eine gesetzliche Rente von mehr als 1.100 Euro erhielten, mussten Frauen mit durchschnittlich nur rund 700 Euro pro Monat auskommen. Das reicht zum Leben kaum aus. Rund ein Drittel aller Bundesbürgerinnen in erwerbsfähigem Alter sorgt überhaupt nicht privat vor, das zeigt die Statistik, obwohl Vater Staat die private Altersvorsorge kräftig mit Zulagen und Steuervorteilen unterstützt. Davon profitieren junge Single mit offener Lebensplanung genauso wie Mütter, die zusätzlich hohe Kinderprämien einstreichen.

Trotz medialer Kritik: Wegen der konkurrenzlosen staatlichen Förderung eignen sich Riesterprodukte oft hervorragend als Privatvorsorge für Bundesbürgerinnen. Sie sollten sich jedoch beraten lassen, denn die meisten Tarife sind zu kostenintensiv. Dank der Zuschüsse lässt sich schon mit kleinen Sparraten ansehnliches Vorsorgekapital aufbauen. Förderfähig sind private Rentenversicherungen mit späterer Garantierente, aber auch betriebliche Altersvorsorge oder Fondspolicen, die häufig mehr Rendite bringen als konservative Sparpläne. Doch da sollte man sich von einem Versicherungsmakler oder Versicherungsberater beraten lassen, denn die wenigsten Tarife halten das was Sie versprechen.

Gut verdienende Frauen können auch mit nachhaltigen Investmentfonds oder Vermögensanlagen vorsorgen. Sollte die Steuerproblematik relevant sein, hilft eine individuelle Beratung auf jeden Fall mehr als nur eine Produktempfehlung.

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